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Die Johannesbriefe is unavailable, but you can change that!

In diesem Kommentar werden die drei Johannesbriefe erstmals konsequent als älteste Dokumente der johanneischen Traditionslinie ausgelegt und in eine Darstellung der Geschichte der johanneischen Schule eingezeichnet. In der Reihenfolge 2Joh – 3Joh – 1Joh repräsentieren sie das Anfangs- und Formierungsstadium der johanneischen Theologie. Sie geben Einblick in das Entstehen eines neuen Blickes auf...

(V. 7f) und Kontakte mit Anhängern der Falschlehre einfach untersagt (V. 10). Zudem will der Presbyter das aktuell gute Verhältnis zur Gemeinde (2Joh 3) durch einen Besuch stabilisieren, bei dem mündlich alle Probleme besprochen werden sollen (2Joh 12). Der umfassende Anspruch des Presbyters kommt auch in der Familienmetaphorik zum Ausdruck, denn die Ausdrücke ›Herrin‹, ›Schwester‹ und ›Kinder‹ lassen ihn als männliches Oberhaupt, vielleicht als Gemeindegründer erscheinen. Die Gemeinde wird mit
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